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Elektroautos

Elektroautos in Erndtebrück elektrisch "auftanken"

  • Weitere öffentliche Strom-Tankstelle in Wittgenstein in Betrieb
  • Bürgermeister Völkel sieht Vorteile für E-Mobilität

Wittgenstein geht bei der Elektro-Mobilität vorweg: Nach Bad Berleburg wurde jetzt die zweite öffentliche Strom-Tankstelle vor dem Rathaus in Erndtebrück in Betrieb genommen. An der blauen Ladesäule können Elektroautos in kurzer Zeit wieder aufgeladen werden. Bürgermeister Karl Ludwig Völkel und RWE-Kommunalbetreuer Stefan Engelberth "tankten" hier erstmalig einen Elektro-Smart auf. "Wir freuen uns, dass jetzt auch die Gemeinde Erndtebrück über eine Strom-Tankstelle verfügt", sagte Völkel. Engelberth erklärte: "Eine öffentliche Ladeinfrastruktur ist die Grundlage für eine flächendeckende Einführung von Elektroautos und Entscheidungshilfe für Käufer." RWE plant die Errichtung von weiteren Ladesäulen im Kreis Siegen-Wittgenstein. Für die Kommunen entstehen dabei keine Kosten. In Erndtebrück haben die Techniker des örtlichen RWE-Verteilnetzbetreibers Westnetz aus Bad Laasphe die Ladesäule ans Stromnetz angeschlossen.

Mit einer Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt können an den öffentlichen RWE-Ladesäule zwei Elektroautos gleichzeitig aufgeladen werden. Im Vergleich zu einer Haushaltssteckdose mit drei Kilowatt Leistung geht hier der Ladevorgang bis zu sechsmal schneller vonstatten. Voraussetzung sind auch entsprechende leistungsfähige Batterien, womit bereits jetzt Reichweiten von 160 Kilometer möglich sind. Durch die automatische Authentifizierung über das Ladekabel funktioniert die Aufladung unkompliziert: Die Ladesteuerung der Station erkennt das Fahrzeug des Kunden und leitet die Informationen über die geladene Energiemenge per Mobilfunk an das Abrechnungscenter weiter. Alle anderen Kunden müssen die Ladesäule zuvor über eine Hotline-Nummer freischalten lassen. Zur Aufladung wird an den RWE-Ladesäulen ausschließlich Ökostrom geliefert, der zu 100 Prozent aus regenerativ erzeugten Quellen stammt.

"Elektrisch betriebene Fahrzeuge ermöglichen einen umweltgerechten Individualverkehr. Sie stoßen keine Emissionen aus und verursachen auch keinen Lärm. Damit werden gleich zwei wesentliche Kriterien erfüllt, denen insbesondere im innerstädtischen Bereich eine besondere Bedeutung zukommt", sagte Völkel. Sein ausdrücklicher Dank galt den 25 Sponsoren, die den Erwerb des Elektrofahrzeuges in Erndtebrück ermöglicht haben.

Engelberth hob hervor, dass RWE beim Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos einer der führenden Betreiber von Ladepunkten ist. In Deutschland betreiben RWE und seine Partner rund 2.000 Ladepunkte in 380 Städten eine Ladestation hat jeweils zwei Ladepunkte. 1.4ß00 Ladepunkte sind öffentlich zugänglich. 2013 wurden rund 400 neue Ladepunkte aufgebaut. Neue Ladesäulen seien auch im Kreis Siegen-Wittgenstein in der Planung. "Mit Blick auf die Energiewende kommt der Elektro-Mobilität in Zukunft eine große Bedeutung zu, da die Akkus der Fahrzeuge Überschussenergie aus Wind- und Solarkraftwerken speichern können", sagte Engelberth.

 

 

Bürgermeister Karl Ludwig Völkel und RWE-Kommunalbetreuer Stefan Engelberth stellten eine weitere öffentliche Ladesäule für Elektroautos in Wittgenstein vor und "tankten" einen Elektro-Smart vor dem Rathaus Erndtebrück auf.