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12.01.2021

Weihnachtsbäume in die braune Tonne

In diesem Jahr keine Einsammlung durch Jugendfeuerwehr und Dorfjugend

Vom Weihnachtsbaumverkauf bis hin zur Entsorgung, die Corona-Pandemie hat auch die Traditionen rund um den geschmückten Tannenbaum verändert. Wer in diesem Jahr schon auf den geselligen Weihnachtsbaumkauf beim Erndtebrücker Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr verzichten musste, steht nun, nach den Heiligen drei Königen, vor einer neuen Hausforderung: Der Baum muss raus.

Während in den letzten Jahren engagierte Mitglieder der Jugendfeuerwehr und der Dorfjugend in vielen Ortschaften im Gemeindegebiet aktiv wurden, um die entschmückten Weihnachtsbäume vor den Haustüren und am Straßenrand einzusammeln, war es in diesem Jahr auch hierbei weniger gesellig. Vielerorts mussten Sammlungen durch Vereine Coronabedingt ausfallen.

Wohin also mit dem Tannengrün? Die Gemeinde Erndtebrück erreichten zuletzt viele Fragen rund um die Entsorgung der ehemaligen Weihnachtsbäume.

Als pflanzlicher Abfall müssen ausgediente Weihnachtsbäume entweder auf dem eigenen Grundstück kompostiert, oder über die Biotonne entsorgt werden.

Haushalte, die über eine Biotonne verfügen, sollten den Weihnachtsbaum gründlich abschmücken, sodass dieser lametta- und kugelfrei ist. Äste und Stamm sind so weit zu zerkleinern, dass sie vollständig in die Biotonne passen. Im Kompostwerk Olpe (Olper Entsorgungszentrum GmbH) sind die zerkleinerten Weihnachtsbäume momentan sogar sehr willkommen, weil sie den Bioabfällen in Zeiten ohne Ast- und Strauchschnitt bei der Kompostierung Struktur geben.

Abfälle, die neben den Tonnen stehen, können vom Abfuhrunternehmen leider nicht mitgenommen werden. Gibt es keine Biotonne, weil organische Abfälle kompostiert werden, muss auch der Weihnachtsbaum auf dem eigenen Grundstück kompostiert werden.

Die Gemeinde hofft, dass die dankenswerterweise von Jugendfeuerwehr und Dorfjugend durchgeführten Sammlungen im nächsten Jahr wieder wie gewohnt stattfinden können.