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21.01.2021

Nur vollständig abgekühlte Asche gehört in die Restmülltonne

Rauchentwicklung bei der Leerung der Restmülltonnen / Zeiträume zur Abkühlung von Asche beachten

Zuletzt gab es in der Gemeinde Erndtebrück vereinzelt Schwierigkeiten mit Rauchentwicklungen und Bränden im Zusammenhang mit Asche in Restmülltonnen. Aus diesem Anlass bittet die Gemeinde Erndtebrück alle Bürgerinnen und Bürger darum, besondere Vorsicht bei der Entsorgung von Ofen- und Kaminasche in der Restmülltonne walten zu lassen.

Es ist die Jahreszeit, in der Kaminöfen in vielen Wohnungen für angenehme Wärme und Gemütlichkeit sorgen. Dazu gehört allerdings auch das Entleeren und Säubern der Aschekästen. Die restliche Asche kann ordnungsgemäß in der Restmülltonne entsorgt werden, allerdings ist hierbei unbedingt darauf zu achten, dass diese vollständig abgekühlt ist.

Kürzlich ist es bei mehreren Abfalltonnen im Gemeindegebiet dazu gekommen, dass sich diese aufgrund von Asche entzündet haben. Außerdem hat bei der letzten Abfuhr des Restmülls der bereits im Abfuhrfahrzeug eingesammelte Abfall zu schmoren begonnen, was ein großes Gefahrenpotenzial nicht nur für die Mitarbeiter und Maschinen des Abfuhrunternehmens birgt.

Nicht selten stehen die Abfalltonnen in Garage, Carport oder unmittelbar neben dem Wohnhaus, sodass nicht vollständig abgekühlte Kaminrückstände letztendlich auch für die Bewohner des Hauses gefährlich werden können.

Die Identifikation von Glutnestern im Abfall ist sehr aufwändig. Um bei der Entsorgung auf Nummer sicher zu gehen, kann es empfehlenswert sein, Kohle- oder Ascheeimer aus Blech zu verwenden. In diesen Gefäßen kann die Asche gefahrenlos auskühlen, bevor sie den Weg in die Restmülltonne findet. Ein Zeitraum von 24 Stunden ist zum vollständigen Abkühlen sinnvoll.

Aufgrund der letzten Geschehnisse appellieren die Gemeinde Erndtebrück und der Entsorgungsbetrieb Dirks an alle Kamin- und Ofenbesitzer, die Asche vor der Entsorgung vollständig abkühlen zu lassen, bevor sie in die Abfalltonne gefüllt wird.