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24.02.2021

Corona-Lage im Blick

Stellvertreter des Inspekteurs der Luftwaffe informiert sich beim Einsatzführungsbereich 2 in Erndtebrück

Erndtebrück. Generalleutnant Dr. Ansgar Rieks, Stellvertreter des Inspekteurs und somit zweithöchster Soldat der Luftwaffe besuchte den Einsatzführungsbereich 2. Der General informierte sich vor Ort umfassend über die besonderen Herausforderung für Einsatz, Ausbildung und die diversen Unterstützungsleistungen im Rahmen der Amtshilfe.

Viele Herausforderungen

In Zeiten einer weltweit grassierenden Pandemie steht auch der Einsatzführungsbereich 2 vor großen Herausforderungen. Diese bestehen weiterhin in der dauerhaften Sicherung des deutschen Luftraums und der Ausbildung des hierfür benötigten Personals - allerdings unter pandemiebedingten erschwerten Bedingungen. Zusätzlich sind Soldatinnen und Soldaten vom Hachenberg in der Amtshilfe für zivile Behörden sowie Alten- und Pflegeheime aktiv. Und genau auf diese Besonderheiten richtetete Generalleutnant Dr. Rieks seinen Fokus, als er jetzt den Einsatzführungsbereich 2 besuchte, um sich ein genaues Bild vom Einsatz vor Ort zu machen. Alles „im grünen Bereich“ konnte Oberst Jörg Sieratzki, Kommandeur des Einsatzführungsbereichs 2, dem Vorgesetzten zusammengefasst berichten. Die Dauereinsatzaufgabe „Sicherheit im Luftraum“ sowie die dafür notwendigen Ausbildungen laufen. Allerdings seien durchaus einige Erschwernisse zu meistern, die sich aus der Abwesenheit des abgestellten Personals sowie den allgemein bekannten und auch für die Hachenberg-Kaserne besonderen Hygienemaßnahmen ergeben. Die Akzeptanz für diese Maßnahmen sei übrigens beim Personal sehr hoch.

Von besonderem Interesse für den General war auch die durch den Verband geleistete Amtshilfe. Der Einsatzführungsbereich 2 ist mit 53 Soldatinnen und Soldaten in der heimischen Region im Einsatz. Unterstützt werden aktuell das Kreisgesundheitsamt sowie 18 Alten- und Pflegeheime in den Kreisen Siegen, Olpe und Hochsauerlandkreis. In einer Gesprächsrunde mit an den Hilfeleistungen beteiligtem Personal lies sich der Stellvertreter des Inspekteurs direkt von „vor Ort“ berichten. So konnte er am Ende seines Besuchs wichtige Eindrücke über die vielfältigen Unterstützungsleistungen mit nach Berlin nehmen.