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17.12.2019

Besuch der Grundschule

Die Klasse 3b stellte viele Fragen an Bürgermeister Gronau

Sie waren auf den Fluren des Rathauses kaum zu überhören - 20 Schülerinnen und Schüler aus der Grundschüler Erndtebrück besuchten zusammen mit ihrer Lehrerin Kirsten Henrich das Rathaus der Gemeinde. Im Gepäck Zettel voller Fragen, denen sich der Bürgermeister Gronau später stellen durfte, und jede Menge Neugier. Und auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Erndtebrück war das bunte Treiben eine angenehme Abwechslung.

Zunächst ging es für die Grundschulkinder ins Bürgerbüro des Rathauses. Hier konnten sie ihre Daten im Melderegister einsehen und die Bilder auf ihren Kinderausweisen anschauen. Eine Etage höher erreichten die Schülerinnen und Schüler zielstrebig das Büro des Bürgermeisters. An den großen Augen und der anfänglichen Schüchternheit der Schüler konnte man schnell erahnen, dass es sich hierbei um das Highlight des Ausfluges handelte. Welche Berührungspunkte jede Bürgerin und jeder Bürger mit der Gemeinde Erndtebrück hat, stellte Herr Gronau den Kindern gleich zu Beginn in einem anschaulichen Beispiel vor. Das Wasser, das gleich morgens beim Zähneputzen aus dem Wasserhahn kommt wird vom Wasserwerk bereitgestellt. Das Wasserwerk, die Kläranlage, der Bauhof oder auch das Schwimmbad wiederum werden aus dem Rathaus heraus organisiert. So fiel den Schülerinnen und Schüler auf, dass es auch in ihrem Alltag viele Verknüpfungspunkte mit der Gemeinde gibt. Nachdem die Schränke und Tafeln im Bürgermeisterbüro unter die Lupe genommen wurden, ging es nach nebenan, in den großen Ratssaal.

Der Ratssaal war einigen Schülerinnen und Schülern der Grundschule nicht unbekannt, so erzählte ein Großteil der Schülerinnen von ihren Tänzen bei der Rathausstürmung mit den hiesigen Karnevalsvereinen.

Im großen Saal stand der Bürgermeister den Kindern dann Rede und Antwort: „Da, wo Ihr jetzt sitzt, sitzen sonst die Politiker!“ Die Klasse hatte sich bereits im Vorfeld gut auf den Besuch vorbereitet: „Wie wird man eigentlich Politiker?“, „Bist du gerne Bürgermeister?“.

Und natürlich gab es auch einige persönliche Themen, wie die Frage nach Fußballverein, Lieblingsfarbe oder Geburtsort.

Eine der letzten Fragen aus der Runde galt den Fahnen im hinteren Bereich des Ratssaals. Hier entfachte sich ein munteres Rätselraten, mit abschließendem Erfolg: schwarz-weiß für Wittgenstein, Frankreich, Deutschland und die Nato-Flagge, nur die Nordrhein-Westfalen-Fahne mit grün-weiß-rot wurde anfänglich mit Italien verwechselt. Durch eine spontane Drehung der Flagge machte Herr Gronau den Unterschied jedoch schnell deutlich.

Der Bürgermeister der Edergemeinde ist jedes Mal aufs Neue von den Besuchen der Grundschüler begeistert: „Das Schöne an den Kindern ist, dass sie so authentisch und ehrlich sind. Es war einfach toll zu sehen, wie sie sich im Vorfeld Gedanken darüber gemacht haben, um möglichst viel über Politik und Verwaltung zu erfahren. Und für mich ist es natürlich auch immer eine schöne Abwechslung.“

Zuletzt schenkte Herr Gronau den Kindern ein von ihm signiertes Buch: „Was macht meine Gemeinde? Ein Tag bei dem Bürgermeister“. Vom Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen wird hier erklärt, welche Aufgaben ein Bürgermeister und sein Team in Bereichen wie Kindergarten, Grundschule, Feuerwehr, Abwasser, Sportplatz, Schwimmbad und vielem mehr haben. Mit Trinkpäckchen und Gummibärchen im Gepäck verließ ein Schwall Schülerinnen und Schüler den Ratssaal, um den Weg zurück in die Grundschule anzutreten.