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19.04.2021

Antrag auf Patenschaft gestellt

Was der Rat im Haupt und Finanzausschuss Ende Februar beschlossen hat, nimmt durch das Treffen von Oberst Jörg Sieratzki, Kommandeur des Einsatzführungsbereich 2 und Bürgermeister Henning Gronau nun klare Formen an. Der unterzeichnete Antrag auf Patenschaft zwischen der Gemeinde und dem Einsatzführungsbereich 2 ist nun auf dem Weg nach Kalkar, zum Zentrum Luftoperationen.

„Patenschaften sind ein sichtbares Zeichen der gesellschaftlichen Anerkennung und Wertschätzung“, heißt es in dem Schreiben an Brigadegeneral Pototzky, dem Zuständigen für die Genehmigung der Patenschaft. Seit 1966 ist die Gemeinde Erndtebrück nun ein Standort der Luftwaffe. Vielmehr noch eine Garnisionsgemeinde, welche die Verbindung zwischen Luftwaffe, Bürgerinnen und Bürgern lebt.

Beim jährlichen, gemeinsamen Jahresempfang oder bei Benefizkonzerten wurde diese Gemeinschaft zusammen gefeiert. Auch bei Veranstaltungen wie dem großen Zapfenstreich im Pulverwaldstadion, dem Rudelturnen oder der Erndtebrücker Museumsmeile, bei der die Besucher zusätzlich zu dem Besuch in den örtlichen Museen auch einen Blick in die militärgeschichtliche Sammlung in der Hachenberg-Kaserne werfen konnten, gibt es viele Berührungspunkte. „Die Bundeswehr am Hachenberg gehört mit zu den großen Arbeitgebern in unserer Gemeinde. Einige Bürgerinnen und Bürger sind durch diese Arbeitsstelle nach Erndtebrück gekommen und geblieben. Es freut mich persönlich sehr, wenn unsere Gemeinde für Neubürger zur Heimat wird. Eine Patenschaft formuliert diese gegenseitige Wertschätzung, die gerade auch für ein harmonisches Miteinander enorm wichtig ist.“ findet Bürgermeister Henning Gronau.

Sollte der Antrag in Kalkar genehmigt werden, ist dies eine Bestätigung für eine Patenschaft, die gefeiert werden sollte. Zur Übergabe der Patenschaftsurkunde gibt es bereits erste Gedanken, die je nach Pandemie-Situation, zur Umsetzung kommen könnten. Oberst Jörg Sieratzki und Henning Gronau freuen sich, die Verbindung von Gemeinde und Luftwaffe nun bald amtlich machen zu können.

„Diese formelle Bestätigung bringt die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Bundeswehr auf den Punkt. Seit der Aufstellung des Standortes vor rund 55 Jahren haben sich beide Partner gemeinschaftlich entwickelt. Eine Tatsache, die wir nun offiziell machen wollen“, rundet Oberst Jörg Sieratzki das Treffen zur Unterzeichnung des Antrages ab.