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Zwei Generale auf dem Hachenberg

Gleich zwei hochrangige Besucher an einem Tag: Der Stellvertreter des Inspekteurs der Luftwaffe und der Kommandierende General des Luftwaffentruppenkommandos besuchten den Luftwaffenstandort in Erndtebrück.

Erndtebrück. Der Luftwaffenstandort Erndtebrück beherbergt bekanntlich mehrere Dienststellen. Zwei davon bekamen zeitgleich hohen Besuch. Generalleutnant Dr. Ansgar Rieks, Stellvertreter des Inspekteurs und somit zweit höchster Soldat der Luftwaffe besuchte den Einsatzführungsbereich 2. Das ebenfalls am Standort beheimatete Systemzentrum 25 konnte den Kommandierenden General des Luftwaffentruppenkommandos, Generalleutnant Helmut Schütz begrüßen. Während der Kommandeur des Einsatzführungsbereichs 2, Oberstleutnant Jörg Sieratzki, den Stellvertreter des Inspekteurs der Luftwaffe in einem Vortrag über Personal, Material und die neusten infrastruktellen Maßnahmen unterrichtete, wurde Generalleutnant Schütz durch den Dienststellenleiter des Systemzentrums 25, Oberstleutnant Lars Bibow, auf den neusten Stand in Sachen der aktuellen Projekte  und der damit verbundenen Herausforderungen gebracht.

Hohe Professionalität

Nach den informativen Runden mit den Dienststellenleitern besichtigten die beiden Generäle gemeinsam die Luftraumüberwachungszentrale, die angeschlossenen Softwareentwicklungseinrichtungen und das neue Ausbildungsgebäude in der Hachenberg-Kaserne. In der Luftraumüberwachungszentrale konnten sich die beiden Vorgesetzten dann auch direkt ein Bild von der Dauereinsatzaufgabe Luftraumüberwachung machen. Just während der Besichtigung brach der Kontakt zu einem zivilen  Passagierflugzeug ab. Auf Bitten der zivilen Flugsicherung wurde die aus zwei Eurofightern bestehende Alarmrotte aus Neuburg a.d.Donau gestartet und durch die Jägerleitoffiziere in Erndtebrück an die verbindungslose Maschine herangeführt. Nach Sichtüberprüfung des Flugzeugs konnte die Funkverbindung wiederhergestellt werden. „Ich bin beeindruckt von der hohen Professionalität, mit der diese besondere Lage hier in der Luftraumüberwachungzentrale behandelt und geklärt wurde“, erklärte Generalleutnant Dr. Rieks, nachdem die Eurofighter nach Neuburg zurückkehren konnten.

Offenes Ohr

Nach Abschluss der Besichtigungen trafen sich die Generale mit den Personalvertretungen sowie den Angehörigen der beiden Dienststellen um sich auch direkt bei ihnen zu informieren. Mit den Worten „Ich bin begeistert von den hochqualifizierten und motivierten Kameradinnen und Kameraden, die ich während meines Besuches kennenlernen durfte. Dies hat für mich den Eindruck verstärkt, dass es sich bei dem Systemzentrum 25 um ein Juwel innerhalb meines Kommandos handelt“, begrüßte Generalleutnant Schütz die für eine lockere Gesprächsrunde in das Hachenberg Casino eingerückten Angehörigen der Dienststelle. Die folgenden Gespräche, in denen der General ein offenes Ohr für seine Truppe hatte, bildeten den runden Abschluss des Besuches.      

Text: Oliver Klaas / Jens Karras