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Luftwaffe aus Erndtebrück zu Gast im NRW-Landtag

Parlamentarische Arbeit kennengelernt

Erndtebrück/Düsseldorf. Ein interessanter Tag für die Angehörigen des Erndtebrücker Luftwaffenstandorts: Auf Einladung der Abgeordneten und Vizepräsidentin des nordrhein-westfälischen Landtages, Angela Freimuth (FDP), besichtigte eine Delegation vom Hachenberg die Arbeit des Landesparlaments.

Parlamentarische Arbeit kennengelernt

Bei der Bundeswehr ist politische Bildung integraler Bestandteil der „Inneren Führung“. Sie dient dem Zweck, Zusammenhänge im politischen Geschehen zu erkennen und folgt so dem Leitbild eines Staatsbürgers in Uniform. Als Teil dieser regelmäßigen Weiterbildung nahmen Angehörige des Erndtebrücker Luftwaffenstandortes jetzt die Möglichkeit war, sich die Arbeit des nordrhein-westfälischen Landesparlaments aus erster Hand erklären zu lassen. Zu Beginn des Besuchs stand ein Vortrag, der die Abläufe in der parlamentarischen Arbeit erläuterte. Von der Arbeit in den Fachausschüssen bis hin zur Debatte und Beschlussfassung im Plenum wurde deutlich, wie demokratische Prozesse in einem Landesparlament funktionieren. Um das gehörte zu verdeutlichen, nahmen die Besucher nach dem umfangreichen Vortrag live an der Debatte um das Kinderbildungsgesetz teil. Im
Anschluss lud die Abgeordnete Angela Freimuth (FDP) die Besucher zu einer offenen Diskussionsrunde ein. Hier bestand die Möglichkeit, Themen, auch über die vorausgegangene Debatte hinaus, ausgiebig zu erörtern.

„Ich bedanke mich für die Möglichkeit, die Arbeit eines Länderparlaments erleben zu dürfen. Für uns als Staatsbürger in Uniform, ist es wichtig, die Abläufe einer Demokratie, für die wir in unserem Beruf einstehen, kennen zu lernen“, erklärte Oberstleutnant Jörg Sieratzki, Kommandeur des Einsatzführungsbereichs 2, zum Ende des Besuchs.

Text: Oliver Klaas