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06.05.2020

Inspekteur der Luftwaffe besucht Einsatzführungsbereich 2

Luftwaffenstandort Erndtebrück ist „in Stein gemeißelt“

Erndtebrück. Eigentlich wäre Generalleutnant Ingo Gerhartz zur offiziellen Eröffnung der
neuen Ausbildungs-, Trainings- und Testeinrichtung am Luftwaffenstandort Erndtebrück
erschienen. Trotz der Absage der Veranstaltung ließ es sich der Inspekteur der Luftwaffe
nicht nehmen, sich bei einem Truppenbesuch über den Einsatzführungsbereich 2 zu
informieren.

„Hier entsteht richtig was“

„Wir bleiben am Standort, das ist in Stein gemeißelt“, zog der oberste truppendienstliche
Vorgesetze der Luftwaffe Bilanz, nachdem er die Luftraumüberwachungszentrale und das
neue Ausbildungsgebäude in Augenschein genommen hatte. Übrigens sein erster
Truppenbesuch unter „Corona-Bedingungen“.  
Fest machte der General seine Aussage zur Standortsicherheit vor allem an den Investitionen
in die moderne Infrastruktur. 25 Millionen Euro seien alleine in den letzten Jahren in der
Hachenberg-Kaserne investiert worden, vor Allem in das neue, moderne
Ausbildungsgebäude. Das ist jedoch noch nicht alles. Aktuell wird an einem neuen
Sanitätsversorgungszentrum gebaut und künftig entsteht unter anderem ein
Betreuungsgebäude für circa sechs Millionen Euro. „Hier entsteht richtig was“, gab Ingo
Gerhartz einen Ausblick auf die Zukunft.

Neben der Infrastruktur lobte der Vorgesetzte aus Berlin aber auch das Personal, das im
Einsatzführungsbereich 2 an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr den Luftraum überwacht,
oder die Ausbildung für diese hochkomplexe Aufgabe sicherstellt. Gerade im Umgang mit
Covid-19 müssten Lösungen gefunden werden, um diese Aufgaben bewältigen zu können –
und das scheint in Erndtebrück gelungen. „Es hat mich begeistert, welche innovativen
Lösungen man hier gefunden hat“, erklärte der General. Schließlich weiß der erfahrene
Kampfjetpilot wie wichtig das Zusammenspiel zwischen Pilot und dem Personal in den
Luftraumüberwachungszentralen ist. Im Cockpit verfüge man nur über einen kleinen
Bildschirm, da brauche man ein Pendant am Boden mit einem 360-Grad-Überblick.

 

 

 

Text: Oliver Klaas