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13.11.2018

Erinnerung an die Geschichte

Luftwaffenstandort und Gemeinde unterstützen den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e. V.

Erndtebrück. In diesen Novembertagen waren die Soldatinnen und Soldaten des Luftwaffenstandortes Erndtebrück wieder für die jährliche Straßensammlung des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e. V. unterwegs. Unterstützung erhielten sie auch vom Bürgermeister der Edergemeinde, Henning Gronau, dem Standortältesten des Luftwaffenstandortes Erndtebrück, Oberstleutnant Jörg Sieratzki und dem Geschäftsführer des Volksbundes in der Kreisgruppe Siegen-Wittgenstein, Stabsfeldwebel Erhard Lauber. Auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums am Mühlenweg griffen sie selbst zur Sammelbüchse.

Wichtige Arbeit unterstützen

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. widmet sich im Kern der Aufgabe, die Gräber der im Krieg gefallenen deutschen Soldaten und Zivilisten zu erhalten und zu pflegen. Er verfügt aber auch über eigene Bildungsstätten, in denen gerade der jungen Generation die Erinnerung an die Geschichte und die schrecklichen Auswirkungen von Kriegen nähergebracht werden. „Es ist mittlerweile zu einer schönen Tradition geworden, die wichtige Arbeit des Volksbundes gemeinsam mit der Luftwaffe hier vor Ort zu unterstützen“, erklärte der Bürgermeister seine Teilnahme an der Sammlung. 250 € fanden sich bereits nach der ersten Stunde der gemeinsamen Sammelaktion in den Spendendosen. Ein Ergebnis, das den Standortältesten, Oberstleutnant Sieratzki freut: „Ich bin beindruckt von der Spendenbereitschaft und der damit einhergehenden Unterstützung für den Volksbund. Es ist wichtig, gerade bei der jüngeren Generation die Erinnerung an die Schrecken der Kriege aufrechtzuerhalten.“

Ebenfalls durch den Volksbund initiiert ist der Volkstrauertag, an dem bundesweit den Gefallenen der Kriege gedacht wird. Auch hier beteiligt sich die Luftwaffe an der Feierstunde der Gemeinde. Auf Einladung des Bürgermeisters wird Oberstleutnant Sieratzki am Sonntag den 18. November die Ansprache im Jugendheim halten.

Text: Oliver Klaas