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26.11.2018

Ehemalige besuchen Luftwaffenstandort

Traditionelle Informationsveranstaltung in der Hachenberg-Kaserne

Erndtebrück. Personalwechsel, Baumaßnahmen, Modernisierungen und künftige Arbeitsfelder. Das sind nur einige Punkte zu denen der stellvertretende Kommandeur des Einsatzführungsbereichs 2, Oberstleutnant Michael Wentzel und der stellvertretende Leiter des Systemzentrums 25, Oberstleutnant Nicolas Loerkens den über 60 ehemaligen Soldaten und Beschäftigten beim traditionellen Ehemaligentreffen berichten konnten.

Weitere Erneuerungen — Neue Herausforderungen

„Es ist mir eine Freude und Herzensangelegenheit, Sie hier an Ihrer alten Wirkungsstätte willkommen zu heißen“, betont Oberstleutnant Wentzel bei der Begrüßung der ehemaligen Soldaten und Beschäftigten des Luftwaffenstandorts. Hat er sich selber auch lange Zeit als Ehemaliger gesehen, konnte er jetzt als stellvertretender Kommandeur, gemeinsam mit dem stellvertretenden Leiter des Systemzentrums 25, Oberstleutnant Nicolas Loerkens, über Aktuelles und Künftiges am Hachenberg informieren. Die Erneuerung der Gefechtsführungs- und Kommunikationssysteme, der Fortschritt der Neubaumaßnahmen, geplante künftige Modernisierungen, oder die komplette Erneuerung der Stromversorgung in der Kaserne waren da nur einige Punkte. Als aktuelle Herausforderung berichtete Oberstleutnant Wentzel über die Modernisierung der Gefechtsführungs- und Kommunikationssysteme im Schwesterverband in Holzdorf / Schönewalde, welche zu einem erweiterten Einsatzauftrag in Erndtebrück bis einschließlich Frühjahr des kommenden Jahres führt. Auf Grund dessen befindet sich derzeit Personal aus Holzdorf zur Unterstützungsleistung in Erndtebrück.

Aus Sicht des Systemzentrums 25 konnte Oberstleutnant Nicolas Loerkens im Anschluss über aktuelle Projekte berichten. Er stellte die Aufgaben der Dienststelle vor, die im Wesentlichen an der Entwicklung und Pflege von Software und Systemen arbeitet. Von der Unterstützung verschiedener Radargeräte, über Zusatzsysteme bei Flugzeugen, Projekten zur Weltraum- und Satellitenlage bis zu Computersystemen reicht die große Bandbreite, in der die „Softwareschmiede der Luftwaffe“ tätig ist. Und das ist einzigartig, wie Oberstleutnant Loerkens betont: "Das Systemzentrum 25 ist eine Unikat-Dienststelle" - d.h. es gibt sie innerhalb der Bundeswehr kein zweites Mal".

Im Anschluss durfte natürlich der Gedankenaustausch zwischen Aktiven und Ehemaligen nicht fehlen. Hierzu wurden wie gewohnt die Räumlichkeiten des Hachenberg-Casinos genutzt, um sich in gemütlicher Runde über die Neuigkeiten auszutauschen.

Text: Oliver Klaas