Neues Wappen Ausbildungsinspektion
Neues Wappen für die Ausbildungsinspektion des Einsatzführungsdienstes
Der Kommandeur des Einsatzführungsbereich 2, Oberstleutnant Martin Krüger, überreichte jetzt vor der angetretenen Truppe das offiziell genehmigte neue Wappen der Einsatzführungsausbildungsinspektion 23 an den Inspektionschef, Oberstleutnant Michael Lux.
Weisheit, Strategie und Kampf
Der Gattungsname des Wappentieres, Athene (Steinkauz), geht auf die griechische Göttin der Weisheit, Strategie und des Kampfes (Pallas Athene) zurück. Dieses versinnbildlicht das neue Erscheinungsbild der Ausbildungsinspektion, welche durch die Inbetriebnahme der Ausbildungs-, Trainings- und Testeinrichtung (ATT) zu ihrem originären Ausbildungsauftrag nun auch eigenständig im nationalen Luftverteidigungsverbund "zum Schlagen" bereit ist. Diese Eigenständigkeit wird durch die symbolisch geöffneten Flügel und Fänge unterstrichen. Die grundlegenden Fähigkeiten des Einsatzführungsdienstes der Luftwaffe werden durch die Augen des Eulentieres dargestellt. Ebenso wie für eine Eule, ist es für die Luftraumüberwachung notwendig räumlich zu sehen und Geschwindigkeiten und Abstände sicher zu erkennen.
Bei der Übergabe unterstrich der Kommandeur noch einmal die besondere Bedeutung der einzigen Ausbildungseinrichtung des Einsatzführungsdienstes der Luftwaffe. Nahezu alle Soldatinnen und Soldaten im Einsatzführungsdienst haben hier ihre fachliche Ausbildung absolviert und kehren zu den verschiedensten Anlässen immer wieder nach Erndtebrück zurück.
Die Zukunft - multinationale Ausbildung
Die Soldatinnen und Soldaten des Ausbildungsteams arbeiten an einem gemeinsamen Ziel: Hochwertausbildung auf höchstmöglichen Standard. In Zeiten, in denen "Smart Defence" und Pooling and Sharing" immer wichtiger werden, in Erndtebrück vielleicht auch multinational.
Text: Andreas Haßler
Fotos: Andreas Haßler

Symbolisch übergab Oberstleutnant Martin Krüger (r.) das Wappen an Oberstleutnant Michael Lux (l.)

Stolz wird das Wappen bereits auf der Uniform getragen

