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35 Jahre Freundschaft Bergues Erndtebrück

Deutsch – französische Partnerschaft ist und bleibt lebendig

35 Jahre Freundschaft zwischen Bergues und Erndtebrück  Das wurde gefeiert.

Als der Reisebus, beladen mit Erndtebrückern, am Freitag Nachmittag Richtung Bergues in Frankreich aufbrach, hätte noch niemand damit gerechnet, dass nicht nur die Begegnungen, sondern auch das Wetter sonnig sein würde. Das Treffen zwischen den Deutschen und Franzosen stand mal wieder unter einem besonders guten Stern. So wurde der 35. Geburtstag der Partnerschaft herzlich gefeiert und der Abschied am Sonntag Mittag fiel allen Beteiligten sichtlich schwer.

Knapp 80 Teilnehmer machten sich am Wochenende vom 23. bis 25. Mai auf nach Bergues im flachen Norden Frankreichs. Neben dem Reisebus fuhren zahlreiche Gäste aus Erndtebrück mit Pkws in die Partnerstadt, um die dort ansässigen Freunde endlich wieder in die Arme schließen zu können. Oder besser: Um sich mit den so typisch französischen Küsschen zu begrüßen. 35 Jahre lang bestehen nun schon die ältesten Freundschaften und die Partnerschaft zwischen Bergues und Erndtebrück. Das muss gefeiert werden, da waren sich die zwei Länder einig. Also stellten die Partnerschaftsvereine ein Programm zusammen, das sich auch für die zahlreichen Jugendlichen als spannend zeigte. Denn wie schon letztes Jahr belegten die 34 Jugendlichen der Realschule Erndtebrück über die Hälfte der Plätze des Busses und senkten damit den Altersdurchschnitt kräftig ab. Gegen 21.30 Uhr am Freitag Abend, nachdem der Bus endlich durch die Staus einen Weg nach Bergues gefunden hatte, wurden die deutschen Gäste herzlichst begrüßt. Im Rathaussaal fand nach dem kurzen Begrüßungsritual die Verteilung auf die Familien statt. Nach der ersten Nacht traf sich dann die gesamte Gesellschaft vor dem Rathaus, um dem festlichen Umzug durch das Städtchen beizuwohnen. Die Harmonie "Municipale" spielte vorneweg, Abgeordnete der französischen sowie deutschen Feuerwehr folgten und Gastfamilien wie Gäste schlossen sich an. Am Ehrenmal legten Bürgermeister, Vorsitzende und Feuerwehr zum Gedenken der Toten des 1. und 2. Weltkrieges Kränze nieder, die Musikkapelle spielte die deutsche wie auch französische Hymne.

Ehrenmal in Berques

Anschließend war für die Jugendlichen eine Fahrt ans nahe Meer geplant, zum Strand von Dünkirchen. Hier zögerten sie nicht, sich in die noch eisigen Fluten der Nordsee zu stürzen. Der restliche Teil der Gruppe, also die ältere Generation, lauschte den Reden im Ratssaal. "Unsere Partnerschaft ist im erwachsenen Alter angekommen", so Bürgermeisterin Madame Sylvie Brachet von Bergues, die seit März ihr neues Amt bekleidet. Mit ihren 35 Jahren ist die die Gemeinschaft zwischen den Städten wirklich gereift und so gefestigt, dass man getrost sagen kann, dass sie die Pubertät erfolgreich hinter sich gelassen hat. Aufregend bleibt es jedoch und besonders für die vielen jungen Menschen, die sich auf zwei Tage Fremde eingelassen haben, ist die Partnerschaft noch eine junge Sache. Und neue Erfahrungen wird es immer wieder geben, für Junge und Junggebliebene. Bürgermeister Karl Ludwig Völkel freute sich, dass auch der Schüleraustausch zwischen der Realschule Erndtebrück und einer der französischen Schulen langsam wieder Fahrt aufnimmt. Er betonte, dass die Partnerschaft nicht nur auf dem Papier besteht, sondern wirklich lebt. Die Freundschaft zwischen den beiden Kommunen hat somit zur Einheit, zur Freiheit und zum Frieden in Europa beigetragen, erklärte Karl Ludwig Völkel. Er verglich die Partnerschaft mit einem Mosaik, in dem jedes Steinchen mehrere Seiten habe und somit verschiedene Anknüpfungspunkte hat. Jeder Stein, jeder Teilnehmer an der Städtepartnerschaft ist ein Teil vom Ganzen und trägt zur Schönheit des Bildes bei. Er schnitt auch das Problem des Generationswechsels an: Schließlich ist die Generation, die den Krieg noch miterlebt hat und somit ein gestärktes Interesse an Völkerverständigung hat, nun an der Reihe, Jüngeren den Platz zu überlassen. Die "Alten Hasen" tragen zur Zeit die Partnerschaft mit besonderem Engagement und Einsatz. Das man jedoch für Zusammenhalt keinen vorhergegangen Krieg braucht, zeigt die hohe Beteiligung seitens der Jugendlichen. Viele von ihnen nahmen bereits zum wiederholten Mal teil und erinnerten sich genau so gerne an ihren ersten Besucht, wie sie das diesjährige Treffen in guter Erinnerung behalten möchten. "Die in den 60er, 70er und 80er Jahren Geborenen müssen vielfach erst noch an die Städtepartnerschaft heran geführt werden." Der Erndtebrücker Bürgermeister wünscht sich, dass das gemeinsame "Europäische Haus" nicht mit den Erfahrungen der Alten, sondern auch den Ideen der jungen Generation ausgebaut wird.

Rede im Rathaussaal

Nach einem Umtrunk präsentierte sich die Feuerwehr von Bergues mit einem "Tag der offenen Tür". Ab 15 Uhr konnten hier alle Neugierigen hinter die Kulissen der Brandbekämpfung schauen. Währenddessen fand für die Jugendlichen eine Führung durch die Stadt in deutscher Sprache statt, der für alle Gäste und Familien die Einweihung des neuen Saales "Sergent Olivier Guilber" folgte. Der Höhepunkt des Tages lag für viele in der Grillfeier, die ab 19.30 Uhr im Saal Looten begann. Hier wurde erst gegessen und geredet, dann bog sich der Fußboden unter dem Tanz von 100 Personen. Wie die Franzosen es schaffen, bleibt rätselhaft, die Stimmung war jedoch einfach gelungen. Ob mit einer langen Polonaise oder dem obligatorischen Walzer war hierbei egal. Bis spät in die Nacht feierten hier die zwei Städte ihre Partnerschaft, bei Wein, Käse und guten Gesprächen.

Am Sonntag Morgen läuteten schließlich die Glocken der St. Martin Kirche und luden Franzosen und Deutsche zur Messe ein. Ziemlich voll war die Kirche und die beiden Gemeinden feierten einen dynamischer Gottesdienst. Die Kirchengemeinde Erndtebrück überreichte ein Geschenk und Grußworte, der Förderverein bekam auch noch einmal das Wort und bedankte sich schon hierbei für die Gastfreundschaft der Familien, welche die deutschen Gäste so selbstverständlich bei sich aufnehmen.

Kirche in Berques

Nach der Messe hieß es jedoch recht schnell Abschied nehmen. Nachdem alle Beteiligten noch einmal in die Familien zurück gekehrt waren, die Koffer verschlossen und sich für die lange Rückfahrt gestärkt hatten, wartete der Bus nach Deutschland auf die Gruppe. Um 13.30 Uhr belud der Busfahrer den Reisebus mit dem Gepäck von ca. 60 Menschen. Um den Bus herum standen Menschen beider Nationen, lagen sich in den Armen und versprachen so bald wie möglich wieder zu kommen. Nach dem Gruppenfoto wurde durchgezählt: Gut, alle Deutsche an Bord. Eine letzte Abschiedsrede folgte und dann startet der Bus zum Leidwesen vieler Passagiere. Nicht nur den alten Hasen kam das Wochenende zu kurz vor, auch die zahlreichen Schüler hätten ein paar Tage mehr begrüßt. Was bleibt sind jedoch die schönen Erinnerungen und Erfahrungen. Der nächste Besuch kommt bestimmt!

Gruppenfoto
Text und Fotos: Anne Berk

L'allemand l'association française est et reste vivante

35 Ans d'amitié entre Bergues et Erndtebrück Ì  Ça a été célébré.

Comme le car d'excursion, chargé avec Erndtebrückern, vendredi après-midi direction Bergues en France est parti, personne n'aurait encore compté sur cela que pas seulement les rencontres mais aussi le temps ensoleillé serait. La rencontre entre l'allemand et Français était donc encore sous une étoile particulièrement bonne. Devenait ainsi aux 35. L'anniversaire l'association cordialement célébré et le départ dimanche midi est tombé lourdement évident à tout ce qui est participants.
À peine 80 participants se sont arrangés au week-end du 23. jusqu'à ce que 25. Le mai sur après Bergues dans le nord plat de France. À côté du car d'excursion, des nombreux invités allaient d'Erndtebrück avec les voitures particulières dans la ville jumelée pour pouvoir enfermer encore enfin les amis établis là dans les bras. Ou meilleur:  , Pour approuver de soi avec les bisous tellement typiquement français. 35 Ans long l'association et les amitiés les plus aînées existent maintenant déjà entre Bergues et Erndtebrück. Ça doit devenir célébré, là les deux pays s'étaient uni. Ainsi les associations d'association ont assemblé un programme qui s'est manifesté aussi pour les nombreux adolescents comme captivant. Car comme les 34 adolescents de l'école primaire supérieure ont recouvert Erndtebrück sur la moitié des places du bus l'an déjà dernier et a marcotté fortement l'age-moyenne avec cela. Contre 21.30 heures vendredi soir, après que le bus eût trouvé un chemin après Bergues final par celui/ceux de refoulement, les invités allemands ont été salués cordialement. Dans la salle d'hôtel de ville, le partage s'est tenu après le rite de salut court sur les familles. Après la première nuit, la société totale s'est rencontrée alors devant l'hôtel de ville pour assister au déménagement festif par la petite ville. L'harmonie de "Municipale" a joué devant-disparu, les députés des pompiers français ainsi qu'allemands ont suivi et les familles d'invité comme invités se sont jointes. Au monument commémoratif, les maires, présidents et pompier ont mis à la commémoration du mort du 1. et 2. Les anneaux de la guerre mondiale en bas, l'orchestre a joué l'allemand aussi comme l'hymne français.

Ehrenmal in Berques

L'un voyage était suivant projeté pour les adolescents à la mer près, à la plage de Dünkirchen. Ici, ils n'ont pas hésité se jeter dans les marées encore glacées de la mer du Nord. La partie restante du groupe ainsi la génération plus âgée a écouté les discours dans le Ratssaal. "Notre association est arrivée" dans l'âge adulte, selon Maire Madame Sylvie Brachet de Bergues, qui revêt son/leur nouveau bureau depuis le mars. Avec ses/leurs 35 ans, elle/ce est vraiment mûre la communauté entre les villes et fortifié ainsi, qu'on peut dire sans crainte, qu'elle a laissé avec succès la puberté derrière soi. Il reste cependant et particulièrement passionnant pour les beaucoup de jeunes gens, qui s'ont admis des étrangers sur deux jours, l'association est encore une jeune chose. Et il y aura continuellement des nouvelles expériences, pour jeunes et Junggebliebene. Maire Karl Ludwig Völkel s'est réjoui qu'aussi l'échange d'élève accueille lentement encore à Erndtebrück et un des écoles françaises entre l'école primaire supérieure le voyage. Il a souligné que l'association maintient pas seulement le papier mais vit vraiment. L'amitié entre les deux communes a contribué par conséquent à l'unité, à la liberté et à la paix en Europe, Karl Ludwig Völkel expliqué. Il a comparé l'association avec une mosaïque, dans laquelle chacun a plusieurs côtés à la petite pierre et a Anknüpfungspunkte par conséquent différent. Chaque pierre, chaque participant au jumelage de villes est une partie de l'intégralité et contribue à la beauté de l'image. Il a entamé aussi le problème du changement de génération:  Finalement la génération, qui a encore assisté la guerre et a par conséquent un intérêt fortifié à Völkerverständigung, est maintenant le prochain à laisser la place à des jeunes. Les "vieillards lièvres" portent l'association avec l'engagement particulier et enjeu au temps. Ceci on cependant pour la cohésion aucun précédent guerre nécessite, la haute participation montre de la part de l'adolescent. Beaucoup d'eux ont déjà participé à la fois répétée et se sont exactement tellement bien souvenus de son premier visité comme ils voudraient garder la rencontre de cette année dans le bon souvenir. "Ceci dans les 60er, 70er et 80er ans nés doit être mené encore souvent premier au jumelage de villes auprès de." L'Erndtebrücker maire se souhaite que pas la "maison européenne et commune" avec les expériences du vieillard mais aussi les idées de la jeune génération est agrandi.

Rede im Rathaussaal

Après un coup bu à la ronde, les pompiers de Bergues s'est présenté avec un "jour de la porte ouverte." Tout ce qui est curieux pouvaient regarder ici de 15 heures derrière les coulisses de la lutte contre un incendie. Cependant l'une conduite s'est tenue pour les adolescents à travers de la ville dans la langue allemande, qui a suivi pour tous les invités et familles l'inauguration du Saales "Sergent Olivier récent Guilber". Le point culminé du jour était pour beaucoup dans la fête de gril, qui a commencé Looten de 19.30 heures dans la salle. Ici, il a été mangé d'abord et a été parlé, alors le sol s'est plié sous la danse de 100 personnes. Comme les Français le font, restent énigmatiques, l'humeur était cependant simplement réussie. Si était à ce sujet égal avec un long Polonaise ou la valse obligatoire. Jusqu'à ce que les deux villes aient célébré tard sa/leur association, au vin, le fromage et les bonnes conversations, ici dans la nuit.
Dimanche matins a sonné finalement les cloches du St. Martin Kirche et a invité des Français et des allemands à la foire. Assez plein d'était l'église et les deux communes une messe plus dynamique a célébré. La paroisse d'Erndtebrück a remis un cadeau et mots de salut, l'association de promotion a aussi reçu encore une fois le mot et a remercié déjà à ce sujet pour l'hospitalité des familles, qui les invités allemands prennent tellement évidemment à soi.

Kirche in Berques

Après la foire, il a signifié cependant bien vite le départ prend. Après que tout ce qui est participants aient été balayés encore une fois dans les familles en arrière, les valises ont fermé et se sont restaurées pour le long retour, le bus a attendu le groupe en Allemagne. À 13.30 heures, le conducteur de bus a chargé le car d'excursion avec le bagage d'env. 60 Les gens. Autour du bus autour, des gens étaient à les deux des nations, étaient à se dans les bras et ont promis aussi bientôt que, venir encore possiblement. Après la photo de groupe devenait durchgezählt:  Bien, tout ce qui est allemand à bord. Un dernier discours de départ a suivi et alors le bus démarre à la nature de mal de beaucoup de passagers. Le week-end est cru trop brièvement pas seulement le vieux lièvre, aussi les nombreux élèves auraient approuvé de quelques jours plus. Ce qui reste, les beaux souvenirs et expériences sont cependant. La visite prochaine vient sûrement!

Gruppenfoto
Texte et photos: Anne Berk

 



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