Kriegsgräberpflegeeinsatz in Frankreich

Soldaten bei ihrer Arbeit an zwei der vielen Grabkreuze.
Insgesamt ruhen auf dem Soldatenfriedhof fast 12.000 deutsche Soldaten. Zum Teil wurden sie nach dem Frankreich-Feldzug und nach schweren Kämpfen um die Höhenzüge des Aisne-Tales bereits in den Jahren 1941 bis 1944 durch den Gräberdienst der deutschen Wehrmacht auf dem Friedhof bestattet. Nach 1945 wurde dies durch den französischen Gräberdienst übernommen.
Zu den Aufgaben der aktiven Soldaten und den Reservisten gehörte die Reinigung der gusseisernen Grabkreuze sowie die Erneuerung und Reparatur der Betonsockel für die Grabkreuze. Neben dem Arbeitseinsatz wurde ein Tagesausflug in die Stadt Reims unternommen, der für alle Beteiligten ein kultureller und interessanter Höhepunkt war. Außerdem wurde die Drachenhöhle in der Nähe des Friedhofes besucht. Die Drachenhöhle ist ein Museum über die Kampfhandlungen während des 1. Weltkrieges auf den Höhen des Chemin de Dames. Untergebracht waren die fleißigen Helfer in einer Kaserne der französischen Armee.
Zum Abschluss des Arbeitseinsatzes legten die Soldaten in Anwesenheit der Mitarbeiter des Volksbund-Pflegedienstes einen Kranz zu Ehren der gefallenen deutschen Soldaten nieder.

Die Soldaten des Arbeitseinsatzes nach der Kranzniederlegung.
Text: Erhard Lauber/Andreas Haßler
Bilder: Dirk Clemens


