Sozialberatung als Berufung
Sozialberater Regierungsamtmann Herbert Steiner mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold ausgezeichnet
Mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold wurde jetzt Regierungsamtmann Herbert Steiner durch den Bundesminister der Verteidigung ausgezeichnet. Seit 1994 war er im erweiterten Standortbereich Siegen in der Sozialberatung tätig. Zu seinen Standorten gehörten Burbach, Waldbröl, Lennestadt, Siegen sowie Erndtebrück, der als einziger Bundeswehrstandort seines früheren Tätigkeitsbereiches übrig blieb. Viele Soldatinnen und Soldaten haben in dieser Zeit seinen Rat und seine Hilfe gesucht und waren bei ihm stets in den besten Händen.
In seiner Laudatio würdigte der Standortälteste und Kommandeur Einsatzführungsbereich 2, Oberst Dieter Beck, das herausragende Engagement, die Nähe zur Truppe sowie seine von absoluter Fachkompetenz geprägte Arbeit als Sozialberater. Sie waren stets bei allen kleinen und großen Problemen der Soldatinnen und Soldaten ein verlässlicher und hochkompetenter Ratgeber, für Hinterbliebene ein sensibler und verständnisvoller Helfer in schwierigen Situationen und für die militärischen Vorgesetzten der Hachenberg-Kaserne ein immer präsenter und engagierter Partner, wenn es um Betreuung und Fürsorge ging. Auch und gerade in außergewöhnlichen Fällen war es wohltuend und beruhigend, Sie an unserer Seite zu wissen, so Oberst Beck. Und mit Regierungsamtsrat Karl Heinz Leidermann von der Wehrbereichsverwaltung West, Außenstelle Wiesbaden, war er sich einig, dass sich Steiner mit den Soldatinnen und Soldaten besonders verbunden gefühlt und seinen Beruf als Berufung gesehen hat.
Seit Mitte 2006 wurde Herbert Steiner im Rahmen der Schwerpunktbildung auch als Sozialberater im Bundeswehrkrankenhaus Koblenz eingesetzt. Zur Zeit befindet er sich in der Freistellungsphase der Altersteilzeit, bevor er Ende 2009 in den wohlverdienten Ruhestand versetzt wird.

Freute sich sehr über die hohe Auszeichnung. Herbert Steiner (mi.) mit dem Kommandeur Einsatzführungsbereich 2, Oberst Dieter Beck und Regierungsamtsrat Karl Heinz Leidermann (r.).
Text und Bild: Andreas Haßler


