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Wirtschaft

Die Bundeswehr gehört zu Erndtebrück

"Ein kleiner, aber dennoch wichtiger und verantwortungsvoller Beitrag"

Jede Menge Hände konnte der Standortälteste Oberst Dieter Beck im Offizierheim der Hachenberg-Kaserne schütteln. Unter den zahlreichen Gästen waren viele Repräsentanten aus Politik und heimischer Wirtschaft sowie sonstigen Institutionen und Vereinen. Darunter auch Landrat Paul Breuer, Erndtebrücks Bürgermeister Karl Ludwig Völkel und Otto-Ludwig Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg.

In seiner Neujahrsansprache erinnerte der Standortälteste an die vielen Baumaßnahmen, wie z.B. das neue Einsatzgebäude, die Sanierung des Wirtschaftsgebäudes und der Unterkünfte, die als eine solide Grundlage für weitere langfristige Planungen und für die Zukunft und Struktursicherheit des Luftwaffenstandortes von Bedeutung sind.

Einsatzführungsdienst der Luftwaffe vor Ort in Mazar-e-Sharif

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Rede war für viele Gäste etwas ganz Neues. Bisher gehörten die Erndtebrücker Dienststellen aufgrund ihres hoheitlichen Dauereinsatzauftrages Luftraumüberwachung im Inland nicht zu den typischen Truppenstellern für den Auslandseinsatz. Doch der Tornado-Einsatz in Mazar-e-Sharif wird auch im Jahr 2008 weiter fortgesetzt. Das Einsatzgeschwader wird mit der Verlegung und Konzentration der Transporthubschrauber CH-53 und ab Mitte des Jahres der Transportflugzeuge der Luftwaffe weiter an Bedeutung gewinnen. Daher ist seit Beginn des Jahres auch der Einsatzführungsdienst der Luftwaffe vor Ort in Mazar-e-Sharif, um einen Beitrag zur Auftragserfüllung, zur Flugsicherheit und damit zur Verbesserung der Sicherheit der fliegenden Besatzungen zu leisten, so Oberst Beck. Der in Schönewalde (Brandenburg) stationierte Einsatzführungsbereich 3 ist zurzeit mit dem Aufbau der für eine Radarüberwachung notwendigen Anlage befasst und wird auch die ersten Monate personell abdecken. Die Erndtebrücker werden erstmalig ab der 50. Kalenderwoche mit einem Kontingent von 8 Soldatinnen bzw. Soldaten diese Einsatzaufgabe für ca. vier Monate übernehmen. Der Standortälteste betonte: Dies ist im Vergleich zu den Personalabstellungen vieler anderer Verbände ein eher kleiner, aber dennoch wichtiger und verantwortungsvoller Beitrag, den wir gerne erbringen wollen. Doch die Sicherstellung der Unverletzlichkeit des deutschen Luftraums sowie der Beitrag zur Sicherheit im Luftraum zum Schutz vor terroristisch motivierten Angriffen bleibe die Dauereinsatzaufgabe und genieße unverändert hohe Priorität, so Beck weiter.

"Die Bundeswehr gehört zu Erndtebrück"

Bürgermeister Karl Ludwig Völkel machte in seiner Rede deutlich, welchen Stellenwert, auch wirtschaftlich, der Luftwaffenstandort für die Region hat und bedankte sich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Bundeswehr gehört zu Erndtebrück,  so der erste Mann der Gemeinde. Zum Abschluss des offiziellen Programms richtete Landrat Paul Breuer  ein Grußwort an die zahlreichen Gäste.

Mit Klavier und Saxophon sorgte das Duo Salzbauer für die musikalische Unterhaltung aller Anwesenden, die den Abend noch lange für intensive Gespräche und zur Knüpfung neuer Kontakte nutzten.

Der Standortälteste, Oberst Dieter Beck, begrüßt Otto-Ludwig Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg.

Der Standortälteste, Oberst Dieter Beck, begrüßt Otto-Ludwig Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg.

Gastgeber, Oberst Dieter Beck (m.),mit Landrat Paul Breuer (l.) und Bürgermeister Karl Ludwig Völkel (r.).

Gastgeber, Oberst Dieter Beck (m.), mit Landrat Paul Breuer (l.) und Bürgermeister Karl Ludwig Völkel (r.).

Unterhaltsames Gespräch mit Otto-Ludwig Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg.

Unterhaltsames Gespräch mit Otto-Ludwig Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg.

Text und Bilder: Andreas Haßler




 

Luftwaffenstandorte in der Bundesrepulik Deutschland

Quelle: Luftwaffe

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