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IKEK

Bürgerinnen und Bürger haben das Wort in den IKEK-Zukunftswerkstätten

Nachdem die Gemeindeverwaltung Erndtebrück zu dem Auftakt des IKEK-Prozesses zusammen mit dem begleitenden Büro IfR die gesamte Bürgerschaft in einer Startveranstaltung über Ziel und Ablauf des IKEK informiert hatte, standen anschließend die Bürgerwerkstätten auf dem Programm. Zahlreich waren Bürgerinnen und Bürgern den Einladungen der Gemeinde zu den insgesamt drei IKEK-Bürgerwerkstätten gefolgt, um ihre Meinungen, Ideen und Vorschläge zur Zukunftsentwicklung der Ortsteile auf den Tisch zu bringen. Die Vorbereitung und Durchführung der ortsteilbezogenen Termine wurde von den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern tatkräftig unterstützt. Die Termine fanden statt

  • am 26.06.2017 im Dorfgemeinschaftshaus Schameder, mit den Ortsteilen Zinse, Schameder und Balde (mit Leimsruth),
  • am 29.06.2017 in der Mehrzweckhalle Birkelbach, mit den Ortsteilen Birkelbach, Röspe, Birkefehl und Womelsdorf
  • und am 10.07.2017 im Sitzungssaal des Rathauses Erndtebrück, mit dem Kernort Erndtebrück und dem Ortsteil Benfe (mit Ludwigseck)

Nach den Veranstaltungen zeigte sich Jens Steinhoff vom Büro IfR, der auch die Veranstaltungen geleitet hatte, von der hohen Qualität der Vorschläge beeindruckt. Sein Lob galt besonders dem großen Engagement der teilnehmenden Bürgerschaft bei den einzelnen Arbeitsgruppentreffen.

Die Bürgerinnen und Bürger diskutierten sehr intensiv in Arbeitsgruppen, beurteilten Entwicklungsbedarfe und trugen Vorschläge und konkrete Projektideen für die Weiterentwicklung „ihrer“ Ortsteile an Themenwänden zusammen. Dabei standen folgende Fragen im Vordergrund:

  • „Welche Ziele und Aufgabenschwerpunkte sehen wir für die positive Weiterentwicklung unserer Ortsteile und für die Gemeinde Erndtebrück in den nächsten Jahren, insbesondere angesichts der Herausforderungen des demografischen Wandels?“
  • „Welche Maßnahmen und Projekte wollen wir dafür vorrangig anpacken?“

Dabei ging es auch um Projektideen mit Bedeutung für die Weiterentwicklung der gesamten Gemeinde. Anschließend stellten die Arbeitsgruppen ihre wesentlichen Ergebnisse im Kreis aller Teilnehmer im Rahmen einer Ergebnisdiskussion vor.

„Mit IKEK entwickeln wir eine grundsätzliche Zukunftsgestaltung unserer Ortsteile. Es soll eine Richtschnur für die Entwicklung der kommenden Jahre sein, auf die sich konkrete Vorhaben und Projekte stützen können“, stellte Bürgermeister Henning Gronau die Bedeutung von IKEK in den Bürgerwerkstätten heraus.

Für weitere Fragen der Bürgerschaft, z.B. zu möglichen Förderungen von privaten und öffentlichen Maßnahmen standen Vertreter der Gemeindeverwaltung und das Büro IfR Rede und Antwort. Selbstverständlich können Ideen und Vorschläge aus der Bürgerschaft zum IKEK auch nach den Werkstattveranstaltungen weiterhin eingereicht werden.

In den Bürgerwerkstätten vom Büro IfR vorgestellte Einstiegspräsentationen können hier heruntergeladen werden:

  • Termin am 26.06.2017, Ortsteile Zinse, Schameder und Balde (mit Leimsruth),
  • Termin am 29.06.2017, Ortsteile Birkelbach, Röspe, Birkefehl und Womelsdorf
  • Termin am 10.07.2017, Kernort Erndtebrück und Ortsteil Benfe (mit Ludwigseck)

Auch die Ergebnisdokumentation der Veranstaltungen wird in nächster Zeit auf der Internetseite der Gemeinde abrufbar sein.

Presseinformation und Programmblatt für die Bürgerwerkstatt-Veranstaltungen des IKEK

IKEK-Informationsauftaktveranstaltung am 04.05.2017 im Rathaus Erndtebrück

Da es für die Erstellung des IKEK wesentlich auf die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ankommt, stand bereits der Bürgerauftakt unter dem Zeichen von Information und Diskussion. Die Gemeindeverwaltung zeigte sich erfreut über die große bürgerschaftliche Beteiligung an der Auftakt-Abendveranstaltung am 04. Mai 2017 im Rathaus.  „Mit dem IKEK wollen wir ans Licht bringen, welche Maßnahmen in den Ortsteilen künftig besonders wichtig sind, um diese angesichts des demografischen Wandels zukunftsfähig zu erhalten“, lud Bürgermeister Henning Gronau alle Beteiligten zur Mitarbeit ein.

Das Beraterteam Herr Steinhoff und Frau Burmester von dem Fachbüro Institut für Regionalmanagement (IfR) stellten Inhalte und Zeitfahrplan zur Erarbeitung des IKEK im Detail vor und standen zusammen mit den Fachleuten der Gemeindeverwaltung den Bürgerfragen Rede und Antwort. Die zeigten sich auch besonders interessiert an konkreten Förderangeboten z.B. für private Gebäude oder Vereinseinrichtungen, die auf Grundlage des IKEK ermöglicht werden. „Dabei bedeutet IKEK auch, dass ortsteilübergreifend und gemeindeweit quergedacht werden soll“, fasste Herr Steinhoff (IfR) den IKEK-Ansatz zusammen. Für die konkrete Maßnahmensammlung werden die Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot geholt. Bereits in den nächsten Wochen sind in den Ortsteilen Bürgerwerkstätten geplant.

Die in der Informationsauftaktveranstaltung vorgestellten Informationen zum IKEK stehen hier zur Verfügung.

Allgemeine Informationen finden Sie im IKEK Erndtebrück Flyer.

 

Integriertes kommunales Entwicklungskonzept für die Gemeinde Erndtebrück

Im Rahmen des NRW-Programms "Ländlicher Raum 2014-2020" unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen ländliche Kommunen in der Anpassung an den demographischen und sozioökonomischen Wandel.

Die Kommunen im ländlichen Raum werden angesichts des fortschreitenden demografischen Wandels zunehmend mit sozialen und infrastrukturellen Herausforderungen konfrontiert. Daher nehmen die Ortsteile mit ihren vielfältigen Funktionen als Wohnquartier, Treffpunkt und identitätsstiftender Mittelpunkt bei der Dorfentwicklung eine zentrale Rolle ein. Wie können z.B. bedarfsgerechte Wohnangebote für Jung und Alt gesichert und ausreichende, attraktive Versorgungs- und Freizeitangebote zukünftig aufrecht erhalten werden? Welche der notwendigen Maßnahmen können auch aus öffentlichen Förderprogrammen unterstützt werden? Genau an diesen Fragen setzt das Integrierte kommunale Entwicklungskonzept (IKEK) an, dessen Aufstellung die Gemeinde Erndtebrück gestartet hat. Es geht darum, Stärken und Besonderheiten der Ortsteile weiter zu entwickeln und damit auch zur Sicherung des großen bürgerschaftlichen Engagements in den Ortsteilen beizutragen. Die gesamte Bürgerschaft sowie Politik und Verwaltung werden in die Erarbeitung des IKEK intensiv eingebunden.

Beratung der IKEK-Aufstellung durch externes Fachbüro

Das aus öffentlichen Mitteln geförderte IKEK wird in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Fachbüro IfR (Institut für Regionalmanagement) aus Marl / Bad Berleburg unter Beteiligung aller Ortsteile der Gemeinde Erndtebrück bis zum Ende des Jahres 2017 erarbeitet.

Zeitablaufplan des IKEK

Eine Übersicht des vorgesehenen Ablaufplans zur Aufstellung des IKEK ist dem folgenden Schaubild zu entnehmen: